Erhalt privater archäologischer Sammlungen aus Afrika
In den letzten Jahren ist die Zahl der Anfragen an das HBI deutlich angestiegen, in denen um die Unterbringung oder Übernahme privater archäologischer Sammlungen aus Afrika gebeten wird. Obwohl wir uns als Verein dem Erhalt und der Bewahrung des kulturellen Erbes Afrikas verpflichtet fühlen, darf das HBI aus rechtlichen Gründen keine Kulturgüter aus privaten Sammlungen annehmen.
Auch öffentliche Museen lehnen in der Regel private Sammlungen ab, die von Afrikareisenden zusammengetragen wurden. Wenn eine Sammlungen nicht dauerhaft untergebracht werden kann, zum Beispiel aufgrund einer veränderten Wohnsituation oder einer Vererbung, kann Kulturgutverlust drohen (siehe Beitrag des SWR ). Uns ist diese schwierige Situation bewusst und wir bemühen uns, im Austausch mit entsprechenden Stellen (u.a. Ämter, Museen, Kulturvertretende, Vereine etc.), nach Lösungen zu suchen. Bis dahin möchten wir solch einem Verlust so gut wie möglich vorbeugen.
Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung. Sie sind im Besitz einer privaten archäologischen Sammlung aus Afrika? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie unseren Fragebogen ausfüllen (siehe unten). Mit Ihren Angaben können wir zukünftige Forschungen vorbereiten und erstmals belastbare Daten zu privaten archäologischen Sammlungen aus Afrika erheben. Alle Angaben werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich anonymisiert oder mit Ihrer Zustimmung weitergegeben.
Haben Sie weitere Fragen? Oder Anregungen? Dann senden Sie uns gerne eine Nachricht über unser
Das Heinrich-Barth-Institut e.V. (HBI) in Köln bittet um Angaben zu Ihrer privaten Sammlung:
Ihre Sammlung umfasst ausschließlich Fotos oder schriftliche Dokumentationen? Dann laden wir Sie ebenfalls ein, unseren Fragebogen auszufüllen.